Freckenhorst. Ein bis auf den letzten Platz besetztes Jugendfeuerwehrhaus, steigende Mitgliederzahlen und zukunftsweisende Entscheidungen: Die Generalversammlung des Nikolaus-Collegiums Freckenhorst am Freitagabend bot weit mehr als nur die üblichen Vereinsregularien. Neben einem Wechsel im Vorstand können sich auch die Besucher des kommenden Freckenhorster Herbstes auf eine Neuerung freuen.
Der Erste Vorsitzende und Primas Richard Poppenborg blickte bei seiner Begrüßung in einen voll besetzten Saal. Die enorme Resonanz spiegelt einen Trend wider, über den sich der Verein bereits im vergangenen Jahr freuen durfte: Das Nikolaus-Collegium wächst kontinuierlich. Die Attraktivität des Vereins zeigte sich nicht zuletzt daran, dass sogar noch am Abend selbst weitere Aufnahmeanträge feierlich unterzeichnet wurden.

Nach der formellen Feststellung der Beschlussfähigkeit blickte Stefan Altefrohne in seiner Funktion als stellvertretender Geschäftsführer und Schriftführer ein letztes Mal auf die Ereignisse des vergangenen Vereinsjahres zurück. Im Anschluss präsentierte Dieter Kral der Versammlung eine solide Kassenlage. Folgerichtig erteilten die Mitglieder dem Vorstand nach den offiziellen Aussprachen einstimmig die Entlastung.
Damit war der Weg frei für den personellen Höhepunkt des Abends. Stefan Altefrohne, der das Amt des stellvertretenden Geschäftsführers und Schriftführers jahrelang geprägt hatte, stellte sich nicht erneut zur Wahl. Zu seinem Nachfolger wurde Patrick Freye einstimmig – bei eigener Enthaltung – gewählt. Mit ihm rückt ein Mann mit tiefer lokaler Verwurzelung und großer Vereinsverbundenheit in den Vorstand auf. Der gebürtige Freckenhorster, der aktuell in Münster lebt, ist bereits seit 2013 Mitglied im Collegium. Nach drei Jahren als Ruprecht zieht er seit 2016 als Bischof durch die Stiftsstadt. Auch beruflich bringt der neue Schriftführer wertvolle Fähigkeiten mit: Er arbeitet als Leiter des Kartenvorverkaufs im GOP Varieté-Theater in Münster.
Auch bei den Kassenprüfern gab es eine personelle Veränderung. Andrea Teeke wurde als Nachfolgerin von Thomas Helmer ernannt und wird die Finanzen des Vereins künftig gemeinsam mit Uwe Rottenberg im Blick behalten. Eine gute Nachricht gab es für die versammelten Mitglieder direkt im Anschluss: Der Jahresbeitrag bleibt weiterhin stabil bei 7,50 Euro.
Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ wartete dann noch eine handfeste Überraschung, die weit über das Vereinsleben hinausreicht. Beim diesjährigen Freckenhorster Herbst bricht das Collegium in ein neues, digitales Zeitalter auf: Erstmals wird es an den Ständen des Vereins möglich sein, bargeldlos mit EC- oder Kreditkarte zu zahlen. Egal ob das beliebte Kellerbier, der traditionelle Nordsturm oder eine herzhafte Portion Spießbraten – künftig haben die Festgäste die Wahl zwischen Bar- und Digitalzahlung. Bei der Umsetzung dieses Projekts konnte der neue Schriftführer Patrick Freye seine umfassende Expertise aus der Veranstaltungsbranche bereits optimal in die Vereinsarbeit einbringen.
Nachdem der offizielle Teil geschlossen wurde, ging die Versammlung nahtlos in das traditionelle Sommerkonzil über. Hierzu stießen auch die Partnerinnen und Partner der Mitglieder hinzu. Bei kühlen Getränken, leckeren Spezialitäten vom Grill und in lockerer Atmosphäre klang ein zukunftsweisender und harmonischer Abend für das Nikolaus-Collegium aus.
